Vom Rohstoff zum Gemenge

Glas wird aus verschiedenen Rohstoffen erschmolzen. Der Hauptbestandteil von Glas ist mit 60 Prozent Quarzsand, der nahezu unbegrenzt vorkommt. Weitere Rohstoffe sind Kalk und Dolomit als Stabilisatoren mit 20 Prozent. Soda und Sulfat, die als Flussmittel dienen, d. h. die den Schmelzprozess beschleunigen, bilden die verbleibenden 20 Prozent.

 

   
Die Rohstoffe werden im sogenannten Gemengehaus in Silos gelagert. Bevor die Rohstoffe in die Schmelzwanne gelangen, werden sie im Werkslabor auf Reinheit überprüft.

   
Rund ein Viertel des Rohstoffgemenges besteht aus Scherben. So kann die Schmelztemperatur und damit auch der Energieeinsatz um ein Fünftel gesenkt werden. Die Rohstoffe werden in einen Mischer transportiert, der die Rohstoffe zu einem "Gemenge" verarbeitet. Über Transportbänder gelangt das Gemenge nun in die Einlegemaschine, die das Gemenge der Schmelzwanne zuführt.