Verbundssicherheitsglas

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Sicherheit und Komfort in jeder Schicht

Bei der Laminierung werden zwei dünne Glasscheiben mit einer speziellen Zwischenschicht, meist aus Polyvinylbutyral (PVB), miteinander verbunden. Das Verfahren wird seit vielen Jahren für Windschutzscheiben eingesetzt und kommt zunehmend auch bei Seitenscheiben zum Einsatz. Es verbessert die Sicherheit, reduziert Außengeräusche und ermöglicht neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Bei einem Bruch hält die Zwischenschicht die Glasscheibe zusammen. Dadurch bleibt das Glas weitgehend an seinem Platz, die Sicht wird möglichst erhalten und das Verletzungsrisiko durch scharfe Glassplitter reduziert. Laminierte Seitenscheiben können zudem Außengeräusche dämpfen und so für mehr Ruhe im Fahrzeuginnenraum sorgen. Gleichzeitig ermöglichen sie größere Glasflächen und geben mehr Freiheit bei der Gestaltung des Fahrzeugs.

Präzise Formgebung für modernes Design

Für die Herstellung laminierter Seitenscheiben werden die passenden Glasscheiben durch Wärme in die gewünschte Form gebracht. Je nach Komplexität der Form kommen dabei Verfahren wie das Schwerkraftbiegen oder Pressbiegen zum Einsatz. Eine präzise Temperatursteuerung sorgt für gleichmäßige und passgenaue Formen.

Nach dem Biegen und Abkühlen werden die Glasscheiben mit der PVB-Zwischenschicht verbunden. Zunächst ist die Zwischenschicht noch undurchsichtig. Erst im anschließenden Verbundprozess im Autoklaven wird sie durch Wärme und Druck transparent. Dabei wird die eingeschlossene Luft entfernt und die einzelnen Schichten dauerhaft zu einem stabilen Verbund verbunden.

Laminierte Seitenscheiben können zudem mit Lösungen wie angeformten Profilen kombiniert werden. Diese unterstützen die Verklebung und tragen dazu bei, die Montage im Fahrzeug effizienter zu gestalten.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick