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Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu Sonnenschutz und Sonnenschutzgläsern im Überblick.
Dies ist der Anteil der Sonnenstrahlung, der das Glas direkt und ohne Abschwächung durchdringt.
Dies ist der Anteil der Sonnenstrahlung, der direkt von der Oberfläche des Glases in die Atmosphäre zurückgeworfen wird.
Dies ist der Anteil der Sonnenstrahlung, der vom Glas aufgenommen wird und dessen Erwärmung verursacht. Diese gespeicherte Wärme wird anschließend sowohl nach außen als auch in das Innere des Gebäudes wieder abgegeben (re-emittiert).
Dies ist die Gesamtmenge der solaren Wärmestrahlung, die in das Gebäude gelangt. Sie setzt sich zusammen aus der direkten Transmission und der sekundären Wärmeabgabe (Re-Emission) des Glases nach innen, die durch die Absorption der Sonnenhitze entsteht.
Hierbei wird der Anteil der direkten solaren Wärmetransmission mit dem Wert einer Standard-Glasscheibe von knapp 4 mm Dicke verglichen, um einen Koeffizienten zu erhalten. Der kurzwellige Verschattungskoeffizient wird berechnet, indem man die direkte Transmission der solaren Wärmestrahlung durch den Festwert 0,87 teilt.
Hierbei wird die Menge der vom Glas in den Innenraum re-emittierten (wieder abgegebenen) Wärme mit dem Wert einer Standard-Glasscheibe von knapp 4 mm Dicke verglichen, um den Koeffizienten zu ermitteln. Der langwellige Verschattungskoeffizient wird berechnet, indem man den Absorptionswert durch den Festwert 0,87 teilt.
Dies ist die Gesamtmenge der durch Sonneneinstrahlung in das Gebäude gelangenden Wärme im Vergleich zu einer Standard-Glasscheibe von knapp 4 mm Dicke. Das Ergebnis lässt sich ermitteln, indem man die Gesamt-Transmission der solaren Wärmestrahlung durch 0,87 teilt oder den kurzwelligen und den langwelligen Verschattungskoeffizienten addiert.
Die Gasfüllung hat nur einen sehr geringen Einfluss. Dieser ist so minimal, dass er in den Leistungsdaten aufgrund der begrenzten Anzahl an angegebenen Dezimalstellen oft gar nicht auftaucht. Für die praktische Planung kann er im Regelfall vernachlässigt werden.
Verschiedene Glasbeschichtungen sowie der Grad der Durchfärbung verändern die Lichttransmission. Dünneres Glas weist eine höhere Lichttransmission auf als dickere Scheiben der gleichen Glasart. Zudem verbessert hochtransparentes Glas mit reduziertem Eisenoxidanteil (Weißglas) den Lichteinfall deutlich, wie beispielsweise Pilkington Optiwhite™.
Die Beschichtungen können selektiv auf die verschiedenen Wellenlängen der Solarstrahlung (Licht und Wärme) reagieren, die sie durchlassen oder reflektieren. Sonnenschutzbeschichtungen wirken in der Regel reflektierend, allerdings nicht zwingend im für das menschliche Auge sichtbaren Spektralbereich.
Ja. Das selbstreinigende Glas Pilkington Activ™ ist als blau durchgefärbtes Glas sowie in Kombination mit den meisten Pilkington Suncool™ Produkten erhältlich (sogenannte Dual-Beschichtung).
Beschreiben Sie beide Scheiben des Isolierglases unter Verwendung unserer Markennamen. Geben Sie zudem den Scheibenzwischenraum (SZR) an und definieren Sie, ob spezielle Edelgase verwendet werden sollen. Planer, die das NBS-Portal (National Building Specification) nutzen, können direkt auf die dort hinterlegten Spezifikationsdienste zugreifen.
Die Einfärbung des Glases ist nur eine von mehreren Methoden, um einen effektiven Sonnenschutz zu erreichen. Die durchgefärbten Gläser der Reihe Pilkington Optifloat™ Tints reduzieren mit dem solaren Wärmeeintrag meist auch die Lichttransmission. Eine hervorragende Alternative ist der Einsatz der beschichteten Produktlinien Pilkington Suncool™ oder Pilkington Eclipse Advantage™, die hohen Sonnenschutz bei maximaler Transparenz bieten.
Die Reflexion wird auf zwei Arten gemessen: als visuelle (lichttechnische) Reflexion und als Solarreflexion (Wärmereflexion). Ein Glas, das die Solarstrahlung hochgradig reflektiert, muss optisch nicht wie ein Spiegel wirken. Vergleichen Sie hierzu einfach die beiden entsprechenden Spalten für Reflexionseigenschaften in unseren technischen Datenblättern.
Eine Klimaanlage muss sowohl die solaren Lasten von außen als auch die im Gebäudeinneren entstehende Wärme kompensieren. Durch die Reduzierung des solaren Wärmeeintrags mittels Sonnenschutzglas kann die Klimaanlage kleiner dimensioniert und deutlich kostengünstiger betrieben werden. Die Betriebskosteneinsparungen gleichen die Mehrkosten für das Sonnenschutzglas in kürzester Zeit aus.
Es steht eine breite Palette an Farben und unterschiedlichen Reflexionsgraden zur Verfügung. Modernes Sonnenschutzglas kann sogar so hochneutral filtriert sein, dass es optisch kaum von einer herkömmlichen, unbeschichteten Verglasung zu unterscheiden ist.