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Ökologischer Nutzen

Sonnenschutzglas spart Energie

Wohn- und Nichtwohngebäude, die mehr Energie als nötig aufwenden müssen, um kühl zu bleiben, sind eine der Hauptursachen für vermeidbare CO2-Emissionen.Bereits im März 2007 bekräftigten die Staats- und Regierungschefs der EU die Notwendigkeit, bis zum Jahr 2020 jährlich rund 300 Millionen Tonnen CO2 im Gebäudesektor einzusparen. Die politischen Entscheidungsträger könnten zwischen 5 % und 25 % dieses Ziels erreichen, indem sie den verstärkten Einsatz von Sonnenschutzglas in bestehenden und neuen Gebäuden in Europa fördern. Dies stellt sicher, dass deutlich weniger Energie zur Kühlung von Innenräumen benötigt wird.

Diese Technologie ist schon heute einsatzbereit. Die EU und ihre Mitgliedstaaten können sie nutzen, um ihre eigenen Klimaziele zu erreichen, indem sie aktiv dafür sorgen, dass mehr Sonnenschutzglas verbaut wird.

Die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ihre nationalen Bauvorschriften alle fünf Jahre zu verschärfen. Den vermehrten Einsatz von Sonnenschutzglas zu fördern, sollte dabei höchste Priorität haben.

Das Potenzial von Sonnenschutzglas zur Reduzierung von CO2-Emissionen im Gebäudesektor wurde vom niederländischen Forschungsinstitut TNO in einer technisch fundierten und konservativ gerechneten Studie analysiert. Die Ergebnisse sind in dieser Broschüre zusammengefasst. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass bis zum Jahr 2020 jährlich zwischen 15 und 85 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden könnten, wenn Sonnenschutzglas optimal eingesetzt würde.

Gebäude kühlen, ohne das Klima aufzuheizen

Die Klimatisierung großer Gebäude ist heute eine Notwendigkeit. Die Nachfrage wird in Zukunft weiter steigen – nicht nur, weil immer mehr Menschen in großen Gebäudekomplexen arbeiten, sondern auch aufgrund steigender Außentemperaturen und höherer Erwartungen an den Raumkomfort.

Klimaanlagen leisten einen positiven Beitrag zu den Arbeitsbedingungen der europäischen Belegschaft, zur Wirtschaftskraft und zur Lebensqualität. Die Kunst besteht darin, den damit verbundenen CO2-Gesamtausstoß auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Dies lässt sich zum einen durch eine gesteigerte Effizienz der Klimasysteme selbst erreichen. Die Hersteller investieren hier mit bewundernswerten Ergebnissen.

Der andere entscheidende Hebel ist es, dafür zu sorgen, dass Klimaanlagen nicht permanent im Überlastbetrieb gegen die natürliche Sonneneinstrahlung ankämpfen müssen, wenn sich dies vermeiden lässt.

Genau hier setzt Sonnenschutzglas an. Es lässt das Tageslicht herein, hält jedoch einen Großteil der Sommerhitze draußen. Der Einsatz dieser Verglasungen spart enorme Mengen an Energie ein, wie die in dieser Broschüre vorgestellte Studie eindrucksvoll belegt.

Was kann die Politik tun, um CO₂-Emissionen zu senken?

  • Nationale Bauvorschriften verschärfen: Den Einsatz von Sonnenschutzglas bei Neubauten in den nationalen Bauverordnungen (wie dem GEG) gezielt fördern und, wo nötig, verbindlich vorschreiben.
  • Anreize für den Bestand schaffen: Die energetische Sanierung bestehender Gebäude mit modernem Sonnenschutzglas durch steuerliche Vorteile oder gesetzliche Rahmenbedingungen gezielt forcieren.
  • Wirtschaftliche Impulse setzen: Wirtschaftliche und steuerliche Anreize für Nutzer und Hersteller von Sonnenschutzglas schaffen, um die Marktdurchdringung dieser energieeffizienten Produkte aktiv zu beschleunigen.
  • Vorbildfunktion der öffentlichen Hand nutzen: Sicherstellen, dass alle relevanten öffentlichen Gebäude flächendeckend mit hocheffizientem Sonnenschutzglas ausgestattet werden.
  • Aufklärung und Kommunikation stärken: Informations- und Kommunikationskampagnen initiieren, um das Bewusstsein für die energetischen und wirtschaftlichen Vorteile von Sonnenschutzglas in der Breite zu verankern.