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Glasvordächer: Konstruktion & Sicherheit

Gängige Konstruktionsformen für Glasvordächer sind gerahmte Einfachverglasungen mit Pilkington Optilam™ (Verbund-Sicherheitsglas) oder Pilkington Optifloat™ THS (thermisch vorspanntes Einscheiben-Sicherheitsglas mit Heißlagerungstest / Heat-Soak-Test).

Eine weitere Befestigungsmethode ist die rahmenlose, punktgehaltene Verglasung aus vorgebohrtem ESG, die von oben oder unten durch schlanke Streben oder Zugseile abgefangen wird. Bei einer Punkt- bzw. Bolzenbefestigung darf ausschließlich thermisch vorgespanntes Glas eingesetzt werden, da Verbundgläser im Bereich der Bohrungen durch punktuelle Spannungsspitzen zu Rissbildung neigen.

Da Vordächer aus der Gebäudehülle herausragen, sind sie erheblichen Wind- und Schneelasten ausgesetzt. Daher ist die genaue Ermittlung der erforderlichen Glasdicke und -festigkeit essenziell.

Unsere Anwendungstechnik (Technical Advisory Service) berechnet für Sie die passenden Glasdicken für gerahmte Rechteckformate sowie für eck-punktgehaltene ESG-Konstruktionen – vorausgesetzt, die spezifischen Wind- und Schneelastannahmen für den jeweiligen Standort liegen vor.

Glasprodukte für Vordächer und Überkopfverglasungen

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