Das Kronenglasverfahren

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Das Kronenglasverfahren

Das erste transparente Fensterglas wurde mit einer Glasbläserpfeife geformt.

Ein Glasklumpen wurde zu einer Kugel geblasen, die am Ende eingeschnitten wurde, um eine Öffnung zu schaffen. Die Kugel wurde dann erneut erhitzt, um das Glas weich zu halten, und gedreht, sodass sie sich ausdehnte und abflachte, um eine Krone oder Scheibe zu bilden. So entstand eine leicht verzerrte, aber klare Glasscheibe. Die Verzerrung war hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Mitte der Scheibe dicker war als die Ränder, die sich ausgedehnt hatten.

Das Endprodukt dieses Verfahrens war rund. Fenster sind jedoch in der Regel quadratisch, und die Herstellung quadratischer Scheiben aus einer Glasscheibe führte zu erheblichem Materialverlust.

Das Kronenglasverfahren

Dieses Verfahren führte zudem dazu, dass sich in der Mitte der Scheibe, wo das Rohr befestigt worden war, eine Ausbuchtung bildete. Obwohl diese Ausbuchtungen ein verzerrtes Bild erzeugten, wurden sie dennoch hergestellt, um einem Trend in der heimischen Verglasung gerecht zu werden. Beispiele für diese Ausbuchtungen sind noch heute in den Fenstern von Gaststätten und Kneipen zu sehen.

Als die Firma Pilkington ihre Produktion aufnahm, wurde sie nach diesem Verfahren, das sie zur Glasherstellung einsetzte, „St. Helens Crown Glass Company“ genannt.

Die Informationen stammen aus „The Glassmakers“ von T. C. Barker und „Float: Pilkingtons' Glass Revolution“ von D. J. Bricknell sowie aus internen Quellen.

Pilkington Geschichte