Fenster FAQs

Für die regelmäßige Reinigung empfehlen wir ein weiches, sauberes Tuch oder einen Gummiabzieher sowie klares Wasser oder ein handelsübliches Glasreinigungsmittel ohne Scheuermittel.

Bei Ornamentglas, satiniertem oder sandgestrahltem Glas kann eine weiche Nylonbürste verwendet werden, um Verschmutzungen aus der Oberflächenstruktur zu entfernen.

Hartnäckige Verschmutzungen lassen sich in vielen Fällen mit einem milden Haushaltsreiniger, verdünntem Essig oder Spiritus beseitigen. Dabei sollten angrenzende Materialien wie Rahmen, Dichtungen oder Beschichtungen nicht mit dem Reinigungsmittel in Kontakt kommen.

Bitte beachten Sie:

  • Keine scheuernden Reinigungsmittel oder Stahlwolle verwenden.
  • Keine scharfen oder metallischen Werkzeuge zum Entfernen von Verschmutzungen einsetzen.
  • Spiegel ausschließlich mit milden Glasreinigern reinigen, um die Rückseitenbeschichtung nicht zu beschädigen.
  • Für satiniertes, geätztes oder sandgestrahltes Glas ausschließlich klare, nicht scheuernde Reinigungsmittel verwenden.

Weniger Reinigungsaufwand mit Pilkington Activ™

Für Außenverglasungen bietet Pilkington Activ™ eine komfortable Lösung. Die selbstreinigende Beschichtung nutzt das Tageslicht, um organische Verschmutzungen wie Vogelkot oder Baumharz zu zersetzen. Anschließend werden die gelösten Verschmutzungen durch Regenwasser von der Glasoberfläche abgespült.

Pilkington Activ™ eignet sich besonders für schwer zugängliche Verglasungen wie Dachverglasungen, Wintergärten, Oberlichter oder große Glasflächen und reduziert den Reinigungsaufwand deutlich.

Der Schallschutz von Fenstern lässt sich auf verschiedene Weise optimieren. Bereits Isoliergläser mit unterschiedlich dicken Glasscheiben können die Schalldämmung verbessern. Für höhere Anforderungen kommen Verbundsicherheitsgläser mit speziellen Schallschutz-Zwischenschichten zum Einsatz. Besonders leistungsfähig ist Pilkington Optiphon™, das speziell für eine wirksame Schalldämmung entwickelt wurde.

Welche Verglasung für Ihr Projekt am besten geeignet ist, hängt von den jeweiligen Anforderungen und der Einbausituation ab. Ihr Fensterhersteller oder Glaser berät Sie gerne bei der Auswahl der passenden Lösung.

Sicherheitsgläser aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG) müssen je nach Einbausituation die Anforderungen der geltenden Normen erfüllen. Bei ESG wird deshalb dauerhaft ein Herstellerstempel auf dem Glas angebracht. Dieser bestätigt unter anderem den Hersteller, die Glasart sowie die zugrunde liegende Produktnorm.

Der Stempel dient als Nachweis, dass das Glas entsprechend den geltenden Anforderungen hergestellt wurde. Bei Verbundsicherheitsglas befindet sich die Kennzeichnung in der Regel auf dem Randverbund oder den Begleitunterlagen des Isolierglases.

Wenn Sie Fragen zur Ausführung oder zur eingesetzten Verglasung haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Fensterhersteller, Glaser oder Fachbetrieb.

Die Energieeffizienz eines Fensters wird durch verschiedene Kennwerte beschrieben. Der wichtigste Wert ist der Uw-Wert, der die Wärmedämmleistung des gesamten Fensters einschließlich Rahmen und Verglasung angibt. Je niedriger der Uw-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.

Für die Verglasung selbst ist der Ug-Wert maßgebend. Er beschreibt die Wärmedämmleistung des Isolierglases. Ergänzend gibt der g-Wert an, wie viel Wärmeenergie durch die Verglasung in den Innenraum gelangt. Gemeinsam ermöglichen diese Kennwerte eine fundierte Bewertung der Energieeffizienz eines Fensters und unterstützen bei der Auswahl der passenden Verglasung.

Der Ug-Wert beschreibt die Wärmedämmleistung einer Verglasung. Er gibt an, wie viel Wärme durch das Glas verloren geht. Je niedriger der Ug-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung und desto geringer sind die Wärmeverluste.

Für die Gesamtbewertung eines Fensters ist jedoch der Uw-Wert maßgebend. Dieser berücksichtigt neben der Verglasung auch den Fensterrahmen sowie den Randverbund und beschreibt die Wärmedämmleistung des gesamten Fensters.

Neben einer guten Wärmedämmung spielt auch der g-Wert eine wichtige Rolle. Er gibt an, wie viel Sonnenenergie durch die Verglasung in den Innenraum gelangt und damit zur passiven Nutzung von Solarenergie beitragen kann. Die optimale Verglasung bietet daher ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wärmedämmung, Tageslichteinfall und solarem Energiegewinn.

Außenkondensat tritt insbesondere im Frühjahr und Herbst bei modernen Wärmedämm-Isoliergläsern auf. Dabei handelt es sich nicht um einen Mangel der Verglasung, sondern um ein Zeichen einer sehr guten Wärmedämmung.

Moderne Isoliergläser mit niedrigen Ug-Werten halten die Wärme im Gebäude besonders effizient zurück. Dadurch wird die Außenscheibe vom beheizten Innenraum kaum noch erwärmt und kann sich insbesondere in klaren Nächten stark abkühlen. Sinkt ihre Oberflächentemperatur unter die Taupunkttemperatur der Umgebungsluft, bildet sich Außenkondensat.

Mit zunehmender Wärmedämmleistung moderner Verglasungen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dieses natürliche Phänomen unter bestimmten Witterungsbedingungen auftritt. Besonders häufig ist dies in den frühen Morgenstunden nach kalten, klaren Nächten sowie bei hoher Luftfeuchtigkeit zu beobachten.

In den meisten Fällen verschwindet das Außenkondensat bereits nach kurzer Zeit wieder. Sonneneinstrahlung oder eine leichte Luftbewegung erwärmen die Außenscheibe und lassen das Kondenswasser verdunsten.

Zur Reduzierung von Außenkondensat empfiehlt die NSG Group Pilkington Anti-condensation Glass. Die spezielle Low-E-Beschichtung erhöht die Temperatur der äußeren Glasoberfläche und verzögert oder verhindert in vielen Fällen die Bildung von Außenkondensat. Dadurch wird die Anzahl der Tage mit Kondensatbildung deutlich reduziert.

Verglasungen mit Pilkington Activ™ weisen grundsätzlich die gleiche Neigung zur Kondensatbildung auf wie andere Verglasungen. Aufgrund der hydrophilen Eigenschaften der selbstreinigenden Beschichtung verteilt sich das Wasser jedoch als dünner Film anstatt Tropfen zu bilden, wodurch die Kondensation optisch weniger auffällt.

Es ist außerdem möglich, dass innerhalb eines Fensters nicht alle Scheiben gleichzeitig Außenkondensat aufweisen. Bereits geringe Unterschiede in der Ausrichtung oder Verschattungen durch Dachüberstände, Vordächer oder Bäume beeinflussen die Oberflächentemperatur der Verglasung und damit die Kondensatbildung.

Bitte beachten Sie: Außenkondensat ist von interner Kondensation oder Kondensation im Scheibenzwischenraum zu unterscheiden. Kondensat im Scheibenzwischenraum weist auf einen Defekt des Randverbundes hin und macht in der Regel einen Austausch des Isolierglases erforderlich. Kondensation auf der Raumseite entsteht dagegen meist durch eine hohe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen und kann durch regelmäßiges Lüften reduziert werden.


Wenden Sie sich bitte zunächst an Ihren Fensterhersteller, Glaser oder den Fachbetrieb, der die Verglasung geliefert oder eingebaut hat. Dieser wird das Isolierglas prüfen und gegebenenfalls die weiteren Schritte mit dem Isolierglashersteller abstimmen.

Da Ihr Kaufvertrag mit dem ausführenden Fachbetrieb besteht, kann die NSG Group Reklamationen nicht direkt bearbeiten. Handelt es sich um ein Isolierglas der NSG Group und liegt ein berechtigter Reklamationsfall vor, erfolgt die weitere Abwicklung über Ihren Fachbetrieb.

Klebstoffreste von Etiketten lassen sich in der Regel mit einem handelsüblichen Glasreiniger sowie einem weichen, sauberen Tuch entfernen. Reicht dies nicht aus, können Isopropylalkohol, Aceton oder Brennspiritus verwendet werden. Tragen Sie das Reinigungsmittel auf ein sauberes, fusselfreies Tuch auf und entfernen Sie die Rückstände vorsichtig von der Glasoberfläche. Anschließend sollte die Verglasung mit klarem Wasser gereinigt und trockengewischt werden.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Verwenden Sie ausschließlich weiche, nicht scheuernde Reinigungstücher oder Schwämme.
  • Keine scheuernden Reinigungsmittel oder stark alkalischen bzw. fluorhaltigen Reiniger verwenden.
  • Stahlwolle, Rasierklingen oder andere metallische Werkzeuge dürfen nicht zur Reinigung eingesetzt werden, da sie die Glasoberfläche oder Beschichtungen beschädigen können.
  • Für Ornamentglas, satiniertes oder sandgestrahltes Glas sind ausschließlich nicht scheuernde Glasreiniger geeignet.

Bei beschichteten Funktionsgläsern, beispielsweise mit Low-E-, Sonnenschutz- oder Antikondensationsbeschichtungen, sollten stets die produktspezifischen Reinigungs- und Pflegehinweise beachtet werden.