Der Erfinder des Floatglases

Sir Alastair Pilkington

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Der Erfinder des Floatglases

Sir Alastair Pilkington war der Erfinder des Floatverfahrens, das heute weltweit als Standard für die Herstellung von hochwertigem Flachglas gilt.

Lionel Alexander Bethune (Alastair) Pilkington wurde am 7. Januar 1920 geboren und besuchte die Sherborne School sowie das Trinity College in Cambridge.

Während seiner Zeit am Trinity College meldete er sich freiwillig zur Royal Artillery und wurde kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zum Offizier ernannt; später kämpfte er im Mittelmeerraum, wo er nach dem Fall Kretas in Gefangenschaft geriet.

Nach Kriegsende kehrte er nach Cambridge zurück und erwarb einen Abschluss in Maschinenbau.

Er trat 1947 als technischer Referent in das damalige Unternehmen Pilkington Brothers ein (es bestand keine familiäre Verbindung). Er wurde in der Öffentlichkeit oft als entfernter Cousin der Glasmacherfamilie bezeichnet, doch es konnte keine Verbindung zwischen ihren Vorfahren festgestellt werden.

Sir Alastair Pilkington

Im Jahr 1952 entwickelte Sir Alastair Pilkington das Floatglas-Verfahren, das am 20. Januar 1959 der Glasindustrie vorgestellt wurde.

Nach dieser außergewöhnlichen Erfindung und aufgrund zahlreicher Übereinstimmungen mit Sir Harry (Lord) Pilkington stieg Alastair rasch innerhalb des Unternehmens Pilkington auf:

1953 Stellvertretender Direktor und Mitglied des Vorstands
1955 Direktor
1971–1973 Stellvertretender Vorsitzender der Unternehmensgruppe
1973 Vorsitzender der Unternehmensgruppe
Er zog sich 1980 aus der Geschäftsführung zurück, um mehr Zeit außerhalb der Arbeit zu haben, und schied 1985 aus dem Vorstand aus.

Sir Alastair Pilkington verstarb am 5. Mai 1995 im Alter von 75 Jahren.

Die Informationen stammen aus „The Glassmakers“ von T. C. Barker und „Float: Pilkingtons' Glass Revolution“ von D. J. Bricknell sowie aus internen Quellen.

Pilkington Geschichte