Das Fourcault-Verfahren

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Das Fourcault-Verfahren

Beim Fourcault-Verfahren (oder Flachziehverfahren) wurde das geschmolzene Glas aus einem Bad nach oben gezogen und während des Anhebens in die Luft abkühlen gelassen. So entstand eine transparente, jedoch verzerrte Glasscheibe.

Dies erfolgte mithilfe eines geraden Metallstabs, der in ein Bad aus geschmolzenem Glas abgesenkt wurde und so eine durchgehende Glasscheibe zog. Um große Glasscheiben herzustellen, wurde ein Turm errichtet, damit der Metallstab ununterbrochen weiter aufsteigen konnte. Das Glas wurde beim Aufstieg durch den Turm allmählich abgekühlt und gehärtet.

Um zu verhindern, dass sich die Ränder dieser Glasscheibe einengten, wurden Walzen eingesetzt, um die Scheibe so flach wie möglich zu halten. Die Walzen trugen zudem dazu bei, das Glas abzukühlen und ihm seine Form zu geben.

Nachdem die gesamte Höhe des Turms ausgenutzt worden war, wurde das Glas am oberen Ende des Turms in Scheiben geschnitten und diese dort abgenommen.

Die Informationen stammen aus „The Glassmakers“ von T. C. Barker und „Float: Pilkingtons' Glass Revolution“ von D. J. Bricknell sowie aus internen Quellen.

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